The Animals Info

Kerstin durchschreitet riesige Räume, begibt sich auf eine heroische Reise.
Sie scheint mit dieser Wucht aufgeladen zu sein, die man hat, nachdem man sich absolut sicher ist, etwas wirklich verstanden zu haben. Mit „wehenden Fahnen“ nimmt sie einen jungen Schauspielschüler ins Schlepptau.
Kerstin will ihre gewonnene Energie auf die Probe stellen.
Dabei gerät sie in immer neue Gefilde geistiger Resonanz in Form von ebenso energiegeladenen männlichen Coaches.
Es kommt zum Kampf, im wahrsten Sinne des Wortes. „Acting is fighting!“ Jeder kann es besser als der andere und begegnet Kerstin mit einer nach Erfolg schreienden Exzentrik.
In „The Animals“ werden die Protagonisten von ihrem inneren Tier geprüft.
Lassen sie es raus oder müssen sie es zähmen?
Claudia Basrawi

The Animals
Synopsis
In einem klaustrophobischen Szenario behandelt „The Animals“ unser aller Beschäftigung mit der eigenen Außenrepräsentation, gleichermaßen wie auch das Coaching der privaten und öffentlichen Person im professionellen Schauspiel und wie diese beiden Pole, Leben und Kunst, darin voneinander getrennt und wieder neu miteinander verbunden werden können.
Im Mittelpunkt dieses künstlerischen Spielfilms steht die Entwicklung der Protagonistin „Kerstin“, die von den Meinungen und Erwartungen ihrer Coaches und Spielpartner getrieben, durch verschiedenste Übungsabfolgen, theoretische Überlegungen und intensive Coaching-Einheiten mal erfolgreicher, mal verfehlter, wie von einer Insel zur anderen springt, um „Irena“, die weibliche Hauptfigur in dem Plot von „Cat People“, schließlich als Schauspielerin verinnerlichen, verkörpern und verändern zu können.
In einem Zusammenspiel aus fiktiven, ge-scripteten Dialogen, Re-enactments und inszenierten Proben, die auch improvisierte Momente und Slapstick-hafte Spontan-Performances miteinbeziehen, entsteht eine Art Mockumentary über Performance als Ventil für den immerwährenden Wunsch und das Scheitern darüber, sich eine eigene Welt zu erschaffen, in der man vielleicht besser existieren könnte – realisiert von einer in verschiedensten Kontexten beheimateten und mit unterschiedlichen Talenten bestückten, eigensinnigen Darstellerschaft.

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